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Angenommen, es gäbe ein Wundermittel …

die Changers-Intervention - Placebo gezielt nutzen
Verfasser*in: Suche nach Verfasser*in Linßen, Frederic
Verfasser*innenangabe: Frederic Linßen ; mit einem Vorwort von Ben Furman
Jahr: 2025
Verlag: Heidelberg, Carl-Auer Verlag
Mediengruppe: Buch
verfügbar

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Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: PI.HPS Linß / College 3f - Psychologie / Regal 337 Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0

Inhalt

Placebos to go
 
Manchmal hilft alles Wissen über ein Problem und seine möglichen Lösungen nicht aus, um im Alltag dauerhaft etwas zu verändern. Wäre da nicht ein Wundermittel hilfreich, dessen Einnahme die Wirkung einer Therapie oder eines Coachings unterstützt oder verstärkt?
Der Psychologe Frederic Linßen hat ein solches Mittel entwickelt: Changers sind mit individuellen Zielbildern bedruckte Oblaten. Sie werden in einer medizinisch anmutenden Dose verabreicht, die mit persönlichen Wirkerwartungen bedruckt ist. Damit stellen sie ein psychologisch wirksames, (auto)suggestives Präparat zur Veränderung von Erleben und Verhalten ohne physiologischen Wirkstoff dar, das ganz auf die jeweiligen Bedürfnisse der Klient:innen angepasst werden kann. Anders ausgedrückt: Changers sind individualisierbare, offene Placebos.
In Therapie, Coaching und Beratung können Changers als wirksamkeitssteigerndes Tool eingesetzt werden, wenn es darum geht, Veränderungsprozesse zu intensivieren, zu beschleunigen und nachhaltig im Alltag der Klient:innen zu verankern. die Geschichte und die Mechanismen von Placebos ein und vermittelt überraschende wissenschaftliche Befunde zu ihren Effekten. Daran schließt eine Schritt-für-Schritt Anleitung zum Einsatz in der Praxis an. Leitfäden zum Erstellen eines Changers für die Arbeit mit Klient:innen bzw. für sich selbst runden das Buch ab.
 
REZENSION:"Fazit -
Wie kann die Heilkraft von Placebos in der systemischen Beratung und Psychotherapie genutzt und eingesetzt werden, dabei verbunden mit Elementen der Hypnotherapie und der systemisch – lösungsfokussierten Beratung, idealerweise angepasst an die persönlichen Lösungswege und Wirkungserwartungen der Klient*innen? Das Changers-Modell von Frederic Linßen erfüllt alle diese Erwartungen. Das Buch bietet den theoretisch fundierten und praktisch gut umsetzbaren Grundlagentext für dieses innovative Modell, das sich zweifellos als eine Bereicherung für die beraterische und therapeutische Praxis etablieren wird. Es sollte in keiner systemischen Bibliothek fehlen."
socialnet - vollständige Rez siehe Link
 
Inhalt
 
Vorwort von Ben Furman............................................................................... 10
1 Einleitung................................................................................................13
1.1 Neulich beim Bäcker.................................................................... 13
1.2 Erkenntnis allein reicht nicht...................................................... 15
1.3 Eine Wunderpille?........................................................................ 17
1.4 An wen richtet sich dieses Buch (und an wen nicht)?............... 18
2 Placebo......................................................................................................20
2.1 »Das ist doch alles nur Placebo!«.................................................. 20
2.2 Zehn verblüffende Befunde aus der
Placeboforschung....................................................................21
2.3 Eine kurze Geschichte des Placebos und seiner
historischen Bedeutungen......................................................25
2.4 Bestandteile von Placeboeffekten.................................................. 28
2.5 Wirkmechanismen von Placeboeffekten...................................... 29
Erwartungen.....................................................................................29
Konditionierung................................................................................30
Die Beziehung von Behandlerin und Patientin...............................30
Embodied Cognition........................................................................31
2.6 Der Einsatz von Placebos in der Praxis.......................................31
Offene Placebos als Lösung................................................................32
2.7 Der Placeboeffekt im Verum......................................................... 33
2.8 Der Placeboeffekt des Placeboeffekts............................................33
2.9 Die rechtliche Bewertung von Placebos........................................34
2.10 Roswitha A.*****: Zufrieden!....................................................... 35
3 Vorläufer und Inspirationen...................................................................36
3.1 Ein Blatt und ein Spruch (Sokrates)..............................................36
3.2 Hostien im Abendmahl-Sakrament.............................................. 37
3.3 Hostien als Medizin........................................................................37
3.4 Matheformeln schlucken (Gullivers Reisen)................................
3.5 Die »Technik der imaginären Pille« (Steve de Shazer).............. 40
3.6 Therapeutisches Zaubern (Annalisa Neumeyer)......................... 42
3.7 Suggestin (Ben Furman)................................................................ 43
4 Was sind Changers?............................................................................45
4.1 Vorgefertigte Changers.................................................................46
4.2 Individualisierte Changers........................................................... 46
5 Wirkprinzipien......................................................................................53
5.1 Erwartungssteigerung................................................................. 54
Die vorhandene positive Erwartungshaltung der Klientin................55
Positive Erwartungshaltung der Praktikerin......................................56
Der Curabo-Effekt............................................................................ 56
Das Steigern der Behandlungserwartung bei Klientinnen.............. 58
Nutzung der Heilserwartung durch Einnahme einer Medizin........ 58
5.2 Suggestion/Autosuggestion..........................................................60
5.3 Die Kraft positiver Bilder - mehr als nur Metaphern
oder Visualisierung........................................................................ 61
Metaphern -in Worten gedachte Bilder............................................62
Imaginierte Bilder (Visualisierung).................................................. 64
Gesehene Bilder................................................................................ 64
Oral eingenommene Bilder............................................................... 65
5.4 Das Einnahmeritual als Symbolhandlung................................... 65
5.5 Zielklärung.....................................................................................68
5.6 Aktivierung eines lösungsförderlichen kreativen
Geisteszustandes.....................................................................69
5.7 Erinnerungsfunktion.................................................................... 71
5.8 Priming/Programmierung des Unterbewussten........................ 72
5.9 Stärkung der Therapeut:in-Klient:in-Beziehung......................... 73
5.10 Unterbrechung von Problemmustern..........................................74
5.11 Gewohnheitenbildung.................................................................. 75
5.12 Selbstwirksamkeitssteigerung...................................................... 76
6 Themen, Anwendungsgebiete, Indikation.........................................78
7 Die 12 Schritte der Changers-Intervention.........................................80
7.1 Vorbereitung und Einführung......................................................80
7.2 Die Wundermittelfrage..................................................................82
Erkläre das Prinzip!......................................................................... 83
Go!................................................................................................... 85
7.3 Wirkungen..................................................................................... 86
O-Ton/Papageien-Technik................................................................ 87
3x3 Wirkungen = ... Minuten?......................................................... 88
Fasse dich kurz! - Die Dosenbeschriftung im Detail..........................89
Was tun, wenn der Platz nicht reicht?...........................................90
Juristisch korrekte Formulierungen................................................91
Die Packungsbeilage......................................................................92
7.4 Erwünschte Nebenwirkungen....................................................92
7.5 Langzeiteffekte............................................................................ 95
Die Antibiotika-Metapher............................................................. 96
7.6 Das Bild........................................................................................97
7.7 Der Präparatname und mögliche Zusätze................................ 100
Wort/Wortstamm..........................................................................100
Endungen......................................................................................101
Wirkart......................................................................................... 101
Potenz........................................................................................... 101
Präparatname...............................................................................101
7.8 Dosierung, Einnahmezeitpunkte und Aufbewahrungsort...... 104
7.9 Einnahmeprozedur, Einnahmeritualund Geisteszustand....... 105
7.10 Einnahmezeitraum, Packungsgrößeund Farbstreifen............. 106
Einnahmezeitraum....................................................................... 106
Packungsgröße...............................................................................108
Farbstreifen................................................................................... 109
7.11 Die Überdosierungsfrage........................................................... 109
7.12 Abschluss.....................................................................................110
7.13 Nach der Sitzung.........................................................................112
7.14 Zusammenfassung des Changers-Prozesses............................112
7.15 Changers für dich....................................................................... 113
8 Voraussetzungen zur Anwendung....................................................115
8.1 Änderungswünsch...................................................................... 115
8.2 Verständnis des Placebokonzepts.............................................. 117
8.3 Kosten.......................................................................................... 118
8.4 Zuversicht.................................................................................... 118
9 Timing....................................................................................................121
10 Onlinesitzungen mit Changers.........................................................123
11 Wie Therapeutin und Klientin zu den
Wirkprinzipien beitragen............................................................125
12 Tipps und Tricks................................................................................... 130
12.1 Die Medizinmetapher ausbauen............................................... 130
12.2 Fokus aufden Zielzustand oder Fokus
auf die Ressourcen?............................................................. 130
12.3 Eigenanteil an der Lösung oder Magie des Präparats?........... 133
12.4 Die subjektive Änderungstheorie der Klientin
berücksichtigen..................................................................135
12.5 »Mischen possible«: Die Changers-Intervention
integrieren.......................................................................... 137
13 »Und was macht man bei...?«..........................................................139
13.1 Und wie geht’s weiter? (Folgesitzungen)...................................139
Offen nachfragen........................................................................... 139
Konkret nachfragen........................................................................140
Bedeutungsgebung....................................................................... 140
13.2 »Sakrileg!«....................................................................................141
13.3 »Der Tumor wäre einfach weg«..................................................142
Die rechtliche Situation................................................................. 144
13.4 »Mein Cheftickt nicht ganz sauber!«........................................ 145
13.5 »Ich nehme keine Medikamente«..............................................147
14 Grenzen................................................................................................151
14.1 Grenzen in der Person der Klientin......................................... 151
Alle Ressourcen sind schon da......................................................151
Das Entwicklungsalter................................................................... 152
Persönlichkeitseigenschaften...........................................................152
14.2 Grenzen im Thema..................................................................... 153
Pragmatische Schritte.................................................................. 154
Reflexion ohne speziellen Veränderungsauftrag............................ 154
Verweilen vor dem Veränderungsrubikon..................................... 154
14.3 Grenzen in der Person der Praktikerin......................................155
14.4 Grenzen der Wirksamkeit...........................................................157
14.5 Zum Umgang mit ausbleibender Verbesserung...................... 157
15 Risiken und unerwünschte Nebenwirkungen................................. 160
15.1 Symptome als lebenswichtige Körpersignale............................160
15.2 Krankheitssuggestion..................................................................161
15.3 »Mother’s Little Helper«............................................................. 161
15.4 Konditionierung und Abhängigkeit........................................... 163
16 Kontraindikationen.............................................................................. 167
17 Evaluation der Changers-Intervention...............................................169
17.1 Studie zur Wirksamkeit von Changers zur Stressreduktion... 169
17.2 Studie zur Wirksamkeit von Changers bei Kindern
und Jugendlichen.................................................................. 172
18 Ausblick...................................................................................................174
18.1 Den Erwartungseffekt in die Praxis bringen...............................174
18.2 Wer heilt, hat recht?...................................................................... 175
18.3 Überdiagnostizierung, Übermedikalisierung,
Übertherapierung................................................................. 176
18.4 Changers als Selbsthilfe-Tool....................................................... 177
19 Probieren geht über Studieren............................................................179
Danksagung....................................................................................................180
Ressourcen......................................................................................................181
Leitfaden zur Entwicklung der Changers mit Klientinnen.............181
Leitfaden zur Entwicklung von Changers für dich............................ 184
Literatur............................................................................................................188
Über den Autor............................................................................................... 197

Details

Verfasser*in: Suche nach Verfasser*in Linßen, Frederic
Verfasser*innenangabe: Frederic Linßen ; mit einem Vorwort von Ben Furman
Jahr: 2025
Verlag: Heidelberg, Carl-Auer Verlag
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Systematik: Suche nach dieser Systematik PI.HPS
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ISBN: 978-3-8497-0584-8
2. ISBN: 3-8497-0584-6
Beschreibung: Erste Auflage, 197 Seiten : Illustrationen
Schlagwörter: Beratung, Coaching, Placebo, Psychische Krise, Psychische Störung, Psychotherapie, Supervision, Systemische Therapie, Behandlung / Psychologie, Mental disorder, Psychiatrische Krankheit, Psychische Erkrankung, Psychische Krankheit, Psychologische Behandlung, Seelische Krankheit, Seelische Krise, Seelische Störung
Beteiligte Personen: Suche nach dieser Beteiligten Person Furman, Ben
Sprache: Deutsch
Fußnote: Enthält Literaturverzeichnis: Seite 188-196
Mediengruppe: Buch