Psychosen stellen die Psychoanalyse vor große Probleme, vor denen sie lange zurückgewichen ist. 13 Autoren, alle Mitglieder der lacanianisch orientierten »Assoziation für die Freudsche Psychoanalyse«, zeigen, dass eine fruchtbare Arbeit mit Psychotikern möglich ist. Erforderlich sind eine genaue Kenntnis ihrer Strukturen und Methoden, die sich vom klassischen Setting unterscheiden. / Die psychoanalytische Arbeit mit Psychotikern stützt sich auf ein kreatives Potential, das sich in künstlerischen Produktionen zeigt, von denen einige in diesem Band dargestellt und kommentiert werden. (Verlagstext)
INHALT
Vorwort
MICHAEL SCHMID, PETER WIDMER
7
1. Teil: Strukturen
Psychose als Störung der Symbolisierungsfunktion
ANTOINE MOOIJ
19
Bemerkungen zu Schuld und Zeit in der Psychose
ANDRÉ MICHELS
37
Zur Diskussion des Autismus
HANS SAETTELE
57
Paraphrenie – ein vergessenes Konzept Freuds
PETER WIDMER
75
2. Teil: Klinik
Zur Übertragung in der Psychose
CRISTINA C. BURCKAS
103
Zur Erfindung eines Namens –
Gedanken zu Übertragung und Wort in der Psychose
MICHAEL MEYER ZUM WISCHEN
121
Zur Orientierung als Bedingung der Ich-Funktion
CATHERINE MOSER
151
Die Liebe des Psychotikers und was der Neurotiker
und die Psychoanalyse daraus lernen können
AVI RYBNICKI
177
„Verliebt – verkannt – verrückt“
THOMAS VOGT
183
3. Teil: Produktionen
Die Drogen-Protokolle Walter Benjamins
REGULA SCHINDLER
205
Die Wahnsinnigen bei Büchner
JUTTA PRASSE
221
Die Verspottung des Wahnsinns.
Zum Spätwerk von Franz Xaver Messerschmidt
AUGUST RUHS
227
Penthesileas Tränen.
Zum Fall der Psychose in Kleists Trauerspiel Penthesilea
MARIANNE SCHULLER
243
Zu den Autoren
251
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Verfasser*innenangabe:
Peter Widmer ; Michael Schmid (Hg.)
Jahr:
2007
Verlag:
Bielefeld, Transcript-Verl.
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Systematik:
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PI.HPE
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ISBN:
978-3-89942-661-8
2. ISBN:
3-89942-661-4
Beschreibung:
253 S. : Ill., graph. Darst.
Sprache:
Deutsch
Mediengruppe:
Buch