Inhaltsverzeichnis:
Vorwort
Einleitung
ERSTER TEIL
IDEALE: EIN „GANG DURCH DEN GARTEN DER KULTUR"
I.
Geistiges Erwachen
1. Kindheit und frühe Jugend der Scholl-Geschwister und
Otl Aichers
2. Eine Jugend in Ulm am Vorabend des Zweiten Weltkriegs
a) Die Scholls in der Hitlerjugend
b) Katholische Resistenz
3. Von der Distanzierung zur Verweigerung
4. Jugendbewegte Alternativen: „dj.1.11" und „Quickborn"
II. Geistiges Wachsen
1. „II faut avoir l'esprit dur et le coeur tendre".
Der „Scholl-Bund" an der Bücherbar
a) Nietzsche und die Philosophie des Einzelnen
b) Dostojewsky und Berdjajew: Die Faszination der Russen
c) „Renouveau Catholique" und Kirchenväter
2. Maritains „Humanisme integral"
III. Die Mentoren
1. Carl Muth: „Das Ein und Alles des damaligen geistig
lebendigen Laientums"
a) Antimodernismus
b) Das „Hochland"
c) Das gastfreie Haus in Solln
d) Muth und Scholl - oder: Mentor und/oder Missionar?
e) Muth und Aicher - oder: Zwischen „Kribbel" und
„Malariarappel"
2. Theodor Haecker: Der Vater des Abendlandes?
a) Vom Satiriker zum Theologen
b) Mut(h) zu Haecker
IV. Zwischenergebnisse
ZWEITER TEIL
149
WIDERSTAND: DIE „WEIBE ROSE" - ODER: VOM MARTYRIUM ALS LÖSUNG
I.
Fakten und Deutungen
1. Die wesentlichen Ereignisse
2. Die wesentlichen Deutungen
a) Ein Mythos wird geboren (1943 bis 1948/49)
b) Ein Mythos entwickelt sich (1948/49 bis 1955)
c) Ein Mythos wird Geschichte (1955 bis 1966/68)
d) Ein Mythos und seine Geschichte (1968 bis 1988)
e) Ein neuer Mythos? (1988/89 bis heute)
3. Zur Problematik von Fakten und Deutungen
eine Zwischenbilanz
II. Geistes- und Ideengeschichte
1. Das „Windlicht": Fliegende Blätter als „Hochland"-Ersatz
2. Das „katholische Erwachen" der Scholl-Geschwister
3. Gesprächs- und Leseabende: Das „politische Erwachen"
4. Der Rußlandaufenthalt: „Dem Abendlande nicht verloren
gehen"
5. Ausweitung des Widerstands
a) Die Suche nach Gleichgesinnten
b) Die Beziehung zu Professor Huber
c) Abende im Atelier
6. Das Ende: „Sie starben als Katholiken"
7. Die Flugbätter - eine christlich-humanistische
Gewissenserforschung
III. Der „Geist der Gemordeten"
1. „Sippenhaft" und Konversion
2. Zuckmayers Filmentwurf „Die Weiße Rose"- eine Geisterbeschwörung?
IV. Zwischenergebnisse
DRITTER TEIL
ERBE: VOLKSHOCHSCHULE UND GESCHWISTER SCHOLL-HOCHSCHULE
1. KAPITEL:
DIE VOLKSHOCHSCHULE ULM- ODER: CHRISTLICHER HUMANISMUS PRAKTISCH
I.
Gründung und Geschichte: Faktoren und Phasen der Entwicklung
. Romano Guardini als neuer Mentor
2. Ein neuer Freundeskreis
a) Vom „Scholl-Bund" zum Kuratorium
b) Konkrete Gründungsvorbereitungen
c) Die Programmschrift
d) Eröffnungswoche (April 1946) und erste Anfänge
3. Die Ära Aicher-Scholl im Überblick
a) Strukturen und Kontinuitäten
b) Enthusiasmus - Restauration - Resignation: drei Phasen .... 315
II. Zur Frage der Singularität der vh ulm
1. Pressestimmen
2. Neugründung oder Wiedereröffnung?
III. Die tragenden Ideen
1. Der Dritte Weg - oder: von vielerlei „Ismen"
a) Reformkatholisches Christentum und Respiritualisierung
nach 1945
b) Christlicher Humanismus
c) Christlicher Sozialismus
d) Demokratie
2. Abendland und/oder Europa?
3. Die „neue" Bildung
4. Die neue „Kultur der Sinne"
5. Zusammenfassung
2. KAPITEL:
ZWISCHEN VOLKSHOCHSCHULE UND GESCHWISTER-SCHOLL-HOCHSCHULE- ODER: PLÄNE FÜR EINE BESSERE WELT
I.
„Studio Null"
1. Von Nullisten, Nihilisten und neuen Menschen
2. Die Texte: Das Kollektiv als Heilmittel für Europa
3. „Im Geiste der Gemordeten ..." Vom Umgang mit dem Erbe
4. Der Plan als Plan: der „plan 48" für die „neue Schule"
II. Vom „Geschwister Scholl-Institut" zur Hochschule für Gestaltung
1. Frühe Exposes: Die Idealisierung der Gemordeten und
ihr Opfertod
2. Wieder einmal: Mentor gesucht
3. „Der dritte pädagogische Bezirk". Noch einmal: Ausbaupläne
der vh
4. Zusammenfassung
Schluss
Anlagen
1. Das „Windlicht"
2. Übersicht der Donnerstagvorträge der Volkshochschule Ulm
1946-1959
3. Übersicht der Vorträge zur Religiösen Bildungsarbeit
1946-1959
4. Ausstellungen der Volkshochschule Ulm 1946-1951
5. Statistiken der Ulmer Volkshochschule
a) Hörerzahlen
b) Verhältnis Männer/Frauen und ledig/verheiratet
c) Altersstruktur 1946-1951
d) Altersstruktur 1952-1976
e) Berufsgruppen
f) Hauptinteressengebiete
6. Übersicht der Texte des „Studio Null"
Quellen- und Literaturverzeichnis
1. Ungedruckte Quellen
a) Öffentliche Archive und Bibliotheken
b) Privatarchive
2. Befragungen/Zeitzeugeninterviews/Korrespondenz
3. Gedruckte Quellen: Dokumente, Briefe, Tagebücher,
Erinnerungen, amtliche Verlautbarungen
4. Sekundärliteratur
5. Abkürzungen
Register