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Pro und Contra - aktuelle Sachbücher im Gespräch

Mittwoch, 26. Juni 2019, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr
Hauptbücherei am Gürtel, 1070 Urban-Loritz-Platz 2a

Niklas Perzi, Hildegard Schmoller, Ota Konrád, Václav Šmidrkal: Nachbarn. Ein österreichisch-tschechisches Geschichtsbuch (Bibliothek der Provinz)

Begrüßung: Heinz Faßmann, Bundesminister für Bildung, Wissenschaft und Forschung
Vorstellung des Buches und der Lehrmaterialien: Hildegard Schmoller (Österreichische Akademie der Wissenschaften, Institut für Neuzeit und Zeitgeschichtsforschung)
Diskussion zum Thema 1919 – 1939 – 1989 in Österreich und der Tschechoslowakei 
mit Přemek Janyr (Autor und Publizist, Unterzeichner der Charta 77, Mitgründer des Österreichisch-Tschechischen Dialogforums), Miroslav Kunštát (Historiker, Masaryk-Institut und Archiv der Tschechischen Akademie der Wissenschaften Prag), Hildegard Schmoller (Österreichische Akademie der Wissenschaften, Institut für Neuzeit und Zeitgeschichtsforschung) und Niklas Perzi (Historiker und Publizist, Zentrum für Migrationsforschung, St. Pölten)
Moderation: Wolfgang Mueller (Historiker, Universität Wien, Institut für Osteuropäische Geschichte)
Jahrhundertelange Nachbarschaft und dreihundert Jahre gemeinsam verbrachte Staatlichkeit verbinden Österreicher und Tschechen – ein Volk mit zwei Sprachen oder doch missgünstige Cousins?
Dieses Buch lässt in zwölf Kapiteln die Geschichte der vergangenen zwei Jahrhunderte des Zusammen-, Auseinander-, Nebeneinander- und Gegeneinanderlebens Revue passieren. 27 Historikerinnen und Historiker aus beiden Ländern spüren in zwölf Überblickskapiteln Gemeinsamem und Trennendem nach. Sie stellen dabei nicht zwei Nationalgeschichten nebeneinander, sondern zeigen, wie sich bestimmte Entwicklungen da wie dort in die Gesellschaften eingeschrieben haben.
Nach »Völkerfrühling« und bürgerlicher Revolution folgte noch im gemeinsamen Staat eine Periode der Entfremdung. Gemeinsam verlebt, unterschiedlich erlebt, könnte man das Zusammenleben in den letzten Jahrzehnten der Habsburgermonarchie und im Ersten Weltkrieg bezeichnen. Die nach 1918 neu entstandenen Staaten (Deutsch-)Österreich und Tschechoslowakei lebten im Spannungsfeld von Konkurrenz, Miteinander und desinteressiertem Nebeneinander. Trotz der verschiedenen Staats- und (nach 1948) Systemzugehörigkeit gab es Gemeinsamkeiten. Nach 1989 und dem Fall des »Eisernen Vorhangs« schienen Konflikte wie Temelin oder die Beneš-Dekrete zu dominieren: Dies, obwohl die gegenseitigen wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Kontakte so eng wie seit 1918 nicht mehr sind. Das von der Ständigen Konferenz österreichischer und tschechischer Historiker zum gemeinsamen kulturellen Erbe (SKÖTH) initiierte Buch soll zum gegenseitigen Kennenlernen und Verständnis beitragen.
In Kooperation mit Österreichische Akademie der Wissenschaften und Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung.
Büchertisch: Buchhandlung Orlando | www.orlandobuch.at

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