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Podiumsdiskussion und Lesungen

Montag, 30. Oktober 2017, 19:00 Uhr bis 20:30 Uhr
Hauptbücherei am Gürtel, 1070 Urban-Loritz-Platz 2a

Der Tod und das Leben

Katharina Schmidt liest aus Eine sonderbare Stille. Warum der Tod ins Leben gehört (Brandstätter)
Saskia Jungnikl liest aus Papa hat sich erschossen und Eine Reise ins Leben oder wie ich lernte, die Angst vor dem Tod zu überwinden (S. Fischer)
Moderation: Kirstin Breitenfellner (Autorin und Journalistin)
Katharina Schmidt und Saskia Jungnikl begeben sich auf die Spurensuche eines der letzten Tabus der Konsumgesellschaft: dem Tod. Gehört der Tod noch zum Leben? Oder wurde er aus der öffentlichen Wahrnehmung endgültig verdrängt? Und warum brauchen wir die Auseinandersetzung mit dem großen Widersacher des Lebens?
Der Tod beleidige unser Kontrollbedürfnis und den modernen Anspruch, »unendlich konsumieren und genießen zu können«, konstatiert die Wiener Journalistin Katharina Schmidt. Sie begleitete ihren Vater in den Tod und interessiert sich für die unmittelbare Phase des Sterbens. Eine sonderbare Stille. Warum der Tod ins Leben gehört (Brandstätter) lautet der Titel ihres Buches, das nach einem würdevollen Sterben fragt und in dem sie u.a. mit Sterbenden und Hospizmitarbeitern spricht – denn die Auseinandersetzung mit dem Tod, ist sie überzeugt, gehört zu einem gelungenen Leben.
Die österreichische Journalistin Saskia Jungnikl verlor ihren Vater durch Selbstmord und schrieb darüber ein viel beachtetes Buch: Papa hat sich erschossen (S. Fischer) in dem sie sich mit dem Trauma des Suizids für die Hinterbliebenen und dessen Verdrängung in der Öffentlichkeit auseinandersetzt. Ihr neues Buch Eine Reise ins Leben oder wie ich lernte, die Angst vor dem Tod zu überwinden (S. Fischer) geht das Thema Sterben grundsätzlicher an. Jungnikl befragt die Geschichte der Philosophie und begibt sie sich in Leichenschauhäuser, zu Bestattern, Rechtsmedizinern und Bischöfen – mit dem erklärten Ziel, vom Sterben das Leben zu lernen.
Saskia Jungnikl lebt und arbeitet in Hamburg, Wien und im Südburgenland und wurde mit mehreren Journalistenpreisen ausgezeichnet. 2014 erschien ihr vielbeachtetes Buch Papa hat sich erschossen. Sie ist Kolumnistin des Monatsmagazins Datum, regelmäßig erscheinen Texte von ihr auf den Österreich-Seiten der Zeit.
Katharina Schmidt begegnete der Tod schon früh. Sie begleitete den Tod ihres Vaters und beschäftigt sich seither auch journalistisch mit diesem Thema bei der Wiener Zeitung. Das Sterben wieder ins Leben zu holen, ist ihr wichtigstes Anliegen.

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