(I-26/02-C3) (G ZWs / FP)
Digitale Didaktik begründet, worauf im digitalen Lernen und Blended Learning zu achten ist. In diesem Buch geben Charlotte und Kersten Reich einen Überblick über zehn zentrale Aspekte, die das moderne Lernen in Präsenz und Online heute ausmachen, unter anderem Selbstlernen und Selbstwirksamkeit, Blended-Learning-Modelle in der Umsetzung, handlungsorientiertes Lernen mit heterogenen Lerngruppen, agiles und mobiles Lernen (Design Thinking, Scrum), künstliche Intelligenz, analoge und digitale Lernorte, insbesondere auch Lerncluster und -landschaften, sowie gezieltes und effektives Feedback.
Diese zehn Aspekte werden mit Methoden verknüpft, die zu einem fundierten und zugleich praxisnahen Konzept für die Verbindung von digitalem und analogem Lernen führen. Im Kern einer solchen digitalen Didaktik stehen Anwenden, Üben und Wiederholen. Einzelne Methoden werden im Buch abgebildet.
Inhalt
Vorwort ............................................................................................... 8
I. Worum geht es? Die Didaktik wird digital ............................. 10
1. Zeitenwende in der Didaktik ............................................................................. 10
2. Einführung in die digitale Didaktik ............................................................................ 12
3. Zehn Grundzüge einer digitalen Didaktik .................................................................. 18
4. Der Methodenpool ....................................................................................... 20
II. Was sind Grundlagen einer digitalen Didaktik? (Zehn Aspekte) ......... 23
1. Selbstlernen und Selbstwirksamkeit – erste Grundidee ..................... 24
1.1 Weshalb ist Selbstwirksamkeit der beste Lernfaktor? ......................................... 24
1.2 Wie wirken Selbstwirksamkeit, Selbstlernen, Selbstverantwortung
und Selbstkontrolle zusammen? ........................................................................ 29
1.3 Selbstwirksamkeit praktisch und konkret ................................................ 35
2. Das Input- über das Output-Lernen steuern ...................................................... 44
2.1 Gedächtnismodell und praktische Tipps fürs Lernen ...................................... 44
2.2 Weshalb ist das Output-Lernen so entscheidend? ........................................... 53
2.3 Input-Lernen macht passiv, Output-Lernen macht aktiv .................................... 57
2.4 Output-Lernen über Lernziele oder Kompetenzen ............................................ 60
2.5 Output-Lernen über Anwendungen, Übungen, Wiederholungen ................... 66
2.6 Mikrolernen, um Input und Output zu regulieren ................................................. 75
3. Handlungsorientiertes Lernen – dritte Grundidee ..................................... 81
3.1 Das Konzept Learning by Doing ............................................................. 81
3.2 Das Modell der vollständigen Handlung/der Handlungsabfolge .................. 87
3.3 Konstruktivistische Didaktik, Deeper Learning, 4K-Methoden ...................... 90
3.4 Handlungsorientierte Methoden: ein Überblick ............................................... 92
4. Blended Learning – das Konzept ........................................................................ 99
4.1 Analog-Digital-Wandlung treibt alles an ......................................................... 99
4.2 Das Blended-Learning-Modell ....................................................... 105
4.3 Formen des Blended Learning ................................................................. 109
4.4 Trends im Blended Learning ...................................................................... 118
5. Digital didaktisch gut ....................................................................................... 122
5.1 Didaktische Strategien und Methoden fürs digitale Lernen ......................... 123
5.2 Toolbox: Übersicht digitaler Instrumente ........................................................... 126
5.3 Nutzung von Videoformaten im digitalen Lernen ............................................... 130
5.4 KI sinnvoll einsetzen ............................................................................................... 133
5.5 Leitfaden für die Entwicklung von E-Learning-Angeboten .............................. 138
5.6 Grenzen erkennen und Chancen nutzen ......................................................... 142
6. Lernbegleitung und Teamteaching ........................................................................ 149
6.1 Beziehungsdidaktik analog und digital ....................................................... 149
6.2 Teamteaching ...................................................................................................... 154
6.3 Zukunftskompetenzen (Future Skills) ................................................................ 156
6.4 Zeitmanagement und Tipps für den Alltag ......................................................... 165
7. Umgang mit heterogenen Lerngruppen .............................................................. 169
7.1 Die Rolle der Lernbegleitung bei Diversität und Heterogenität ....................... 169
7.2 Die Macht der sozialen Gruppe beim Lernen (Peer-Lernen) ........................... 176
7.3 Teamarbeit und Lernkultur (good work) ......................................................... 181
7.4 Beispiele aktiver Zusammenarbeit beim Teamlernen ...................................... 183
8. Feedback schnell, gezielt, interaktiv ..................................................................... 190
8.1 Feedbackmodell analog oder digital .................................................................... 190
8.2 Was man über Feedback und Beurteilungen wissen sollte ............................ 199
8.3 Die Rolle von Bestätigung und Anerkennung ...................................................... 205
8.4 Feedback geben in der Praxis (analog und digital) ............................................. 209
8.5 Feedback nehmen in der Praxis (analog und digital) ......................................... 212
9. Agiles Lernen und Arbeiten .......................................................................................... 214
9.1 Agilität setzt Beteiligung und Mitbestimmung voraus ............................................ 214
9.2 Voraussetzung für Agilität: Rollen, Einstellungen und Haltungen ................. 217
9.3 Design Thinking als problemlösende Methode ................................................... 218
9.4 Was ist Scrum und welche Vorteile bietet es? ........................................ 223
9.5 Agiler Methodenmix: geeignete Methoden für das eigene Lernsetting
auswählen ......................................................................................................... 233
10. Lernorte .................................................................................................................... 235
10.1 Präsenzorte, Lernzonen und analoge Grundausstattung ............................. 235
10.2 Online-Orte und digitale Grundausstattung .......................................... 245
10.3 Mobiles Lernen und Homeoffice ................................................................... 252
Verzeichnis der Abbildungen ................................................................................... 261
Literatur ........................................................................................................................... 263