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Pro und contra – aktuelle Sachbücher im Gespräch

Mittwoch, 19. September 2018, 19:00 Uhr - 20:30 Uhr
Hauptbücherei am Gürtel, 1070 Urban-Loritz-Platz 2a

David Graeber: Bullshit–Jobs. Vom wahren Sinn der Arbeit (a. d. Englischen von Sebastian Vogel; Klett-Cotta)

Robert Misik im Gespräch mit David Graeber
Ein Bullshit-Job ist eine Beschäftigungsform, die so völlig sinnlos, unnötig oder schädlich
ist, dass selbst der Arbeitnehmer ihre Existenz nicht rechtfertigen kann. Es geht also gerade
nicht um Jobs, die niemand machen will, sondern um solche, die eigentlich niemand braucht.
Im Zuge des technischen Fortschritts sind zahlreiche Arbeitsplätze durch Maschinen ersetzt worden. Trotzdem ist die durchschnittliche Arbeitszeit nicht etwa gesunken, sondern auf durchschnittlich 41,5 Wochenstunden gestiegen. Wie konnte es dazu kommen? David Graeber, einer der radikalsten politischen Denker unserer Zeit, zeigt in seinem bahnbrechenden neuen Buch, warum immer mehr überflüssige Jobs entstehen und welche verheerenden Konsequenzen diese Entwicklung hat.  Ein packendes Plädoyer gegen die Ausweitung sinnloser Arbeit, die die moralischen Grundfesten unserer Gesellschaft ins Wanken bringt.
David Graeber, geboren in den Vereinigten Staaten, unterrichtete bis zu seiner umstrittenen Entlassung 2007 als Anthropologe in Yale und lehrt seither am Goldsmith-College in London. Er ist bekennender Anarchist und Mitglied der Industrial Workers of the World. Sein Vater hat im Spanischen Bürgerkrieg gekämpft, und er selbst hat fast zwei Jahre in einer direkte Demokratie praktizierenden Gemeinschaft auf Madagaskar gelebt. Graeber ist ein Vordenker der Occupy-Bewegung.
Robert Misik  ist Journalist und politischer Schriftsteller. Er arbeitet als Kurator am Wiener Kreisky-Forum und betreibt unter anderem die Videokolumne FS-Misik auf der Website des Standard. Er ist Autor vieler Bücher, darunter etwa zuletzt Ein seltsamer Held. Der grandiose, unbekannte Victor Adler und Liebe in Zeiten des Kapitalismus. Er ist Träger des österreichischen Staatspreises für Kulturpublizistik.
 

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