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Iris Wolff erhält den Literaturpreis Alpha 2018

Die 41jährige Autorin Iris Wolff wurde für ihr Familiendrama So tun, als ob es regnet am 23. Oktober mit dem Alpha 2018 ausgezeichnet. Sie setzte sich damit gegen ihre Mitfinalistinnen Theodora Bauer (Chikago) und Petra Piuk (Toni und Moni) durch.

Alpha 2018 Wolff ©Mike Ranz"So tun, als ob es regnet ist eine ganz wunderbare Geschichte über das seltsam spannungsvolle Verhältnis zwischen Heimat und Freiheit, das vor allem Menschen gut kennen, die auf ihren persönlichen Landkarten weite Strecken zurücklegen", so Juryvorsitzender Paulus Hochgatterer in seiner Laudatio. In ihrer Schilderung des Schicksals einer Familie aus Siebenbürgen vereint Wolff souverän die Genres Familiendrama und historischer Roman.
Iris Wolff wurde 1977 im rumänischen Hermannstadt (Sibiu) geboren und emigrierte 1985 mit ihrer Familie nach Deutschland. Sie studierte in Marburg an der Lahn Germanistik, Religionswissenschaft, Grafik und Malerei und war langjährige Mitarbeiterin des Deutschen Literaturarchivs Marbach. Im Otto Müller Verlag erschienen bisher Halber Stein (2012), Leuchtende Schatten (2015) und 2017 So tun, als ob es regnet.

Der von den Casinos Austria in Kooperation mit den Büchereien Wien vergebene Literaturpreis Alpha ist mit 10.000 Euro dotiert. Nach dem Auftakt-Sieg von Thomas Stangl 2010 ging der Alpha ausschließlich an Autorinnen - im Vorjahr wurde Marie Luise Lehner für Fliegenpilze aus Kork ausgezeichnet.


 

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