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Sabine Pelzmann: In meinem Ich

Wege zur Selbstliebe

Mensch möchte immerzu wissen, mit was oder wem er es zu tun hat. Das Gewohnte, die Routine wächst gewissermaßen zur zweiten Haut. In einer von politischen und gesellschaftlichen Umbrüchen geprägten Zeit ist der Wunsch nach Beständigkeit nur allzu verständlich. Und doch gibt es Menschen, die sich einen persönlichen Umbruch wünschen, weil sie ihr bisher gelebtes Leben nicht mehr akzeptieren wollen und sich verändern möchten... (Ueberreuter, 2018)

Die Autorin, unter anderem als Coach, Unternehmensberaterin und Bildhauerin tätig, legt Veränderungswilligen nun ein Buch vor, das sich vornehmlich aus der Integrativen Therapie nach H. Petzold, der Gestalt- und Verhaltenstherapie speist. Der erste Teil leistet eine Standortbestimmung für jene, die entscheidende Änderungen vornehmen möchten – die können das private, das soziale und das berufliche Umfeld betreffen. Ein zweiter Teil soll Prozesse beschreiben, in denen Veränderungen entschieden werden. Ein abschließender Teil illustriert das 'Ich und das Neue'. Jeder Teil bietet zur Veranschaulichung Übungen und Reflexionshilfen an. Ziel jedoch bleibt es, der eigenen Identität – damit auch der Selbstliebe – treu zu sein. Wobei Identität nicht als starres, einmal unveränderbar erworbenes Persönlichkeitsmuster gedacht ist. Pelzmann spricht lieber von einer 'Patchworkidentität' (S. 23), die sich im Laufe des Lebens und der gemachten Erfahrungen durch Offenheit für Neues wandelt. Als Kern der Identität definiert sie Anerkennung, Authentizität, Handlungsfähigkeit sowie Ressourcen. Gelingendes Leben setzt eine autarke Identität voraus, die sich nicht aus Abhängigkeiten oder Beziehungen herleitet. Beispiele aus der Literatur (Märchen, Mythologie) und aus der Praxis der Autorin verdeutlichen die Wichtigkeit des Themas, um das es ihr geht: die Annahme des eigenen Selbst.

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