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Abt Muho: Das Meer weist keinen Fluss zurück

ein Weg zu Liebe und Gelassenheit

Hinter dem seltsam anmutenden Namen des Verfassers steht der 1968 in Berlin geborene Olaf Nölke, der nach Studien der Physik, Philosophie und Japanologie schließlich in einem buddhistischen Kloster ein monastisches Leben führt, das ihn bis zur Position des Abtes gebracht hat. Thema seines aktuellen Buches ist ein Begriff, in dessen Namen viel Schindluder getrieben wird: die Liebe... (Berlin Verlag, 2018)

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Manche suchen sie krampfhaft, manchen ist es höchster Lebensinhalt, manche verschenken sie gar und nicht wenige arbeiten unter ihrem Namen in die eigene Tasche. Die Liebe – was ist sie denn eigentlich? Wohl führen jene, die liebend anderen Menschen begegnen, eine zuweilen recht individuell geprägte Definition des Begriffs Liebe, dennoch lassen sich kursorisch einige Grundzüge der Liebe voneinander unterscheiden. Diese führt Muho nun an, sich dabei auf die abendländisch-christliche Tradition stützend, die vornehmlich drei Formen kennt: den Eros, der uns als Sinnesliebe vertraut ist, die Freundschaft, in der Wohlgesonnene einander zugeneigt sind sowie die Agape, die selbstlose Nächstenliebe. Muho beschreibt alle drei und unterlegt sie zur Verdeutlichung mit illustrativen Beispielen.
In Balance bringt das Buch schließlich das Gedankengut des Buddhismus, in dem Muho zentrale Parallelen zum westlichen Denken ausmacht, Kulturen und Religionen stehen also nicht per se unvereinbar einander gegenüber – ein gerade heute nicht irrelevanter Aspekt! Muhos Interpretation von Liebe und Gelassenheit hängt an vielen (autobiografischen) Beispielen, die für LeserInnen vielleicht schwer nachvollziehbar sind, so könnte man leichter Martin Heidegger anführen: 'Liebe – lieben heißt, wollen, dass das Geliebte sei, was es ist'. Oder nach dem österreichischen Philosophen und Theologen Wucherer-Huldenfeld: 'Sei der, der nur du sein kannst und der niemand an deiner Stelle sein kann, und lass auch die anderen sein, die nur sie selber sein können'.

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