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Natalie Mesensky: Alles ist lebend tot

Egon Schiele-Krimi

Die ehemalige Unternehmerin Barbara Aubert hat sich in Tulln privat und beruflich neu orientiert, indem sie eine alte Villa erworben, stilvoll renoviert und sich ein einem Blumengeschäft eingekauft hat. Ihre Geschäftspartnerin ist Leonie, die den verschuldeten Laden nach dem Tod ihres Mannes übernahm und nun froh ist, dass Barbara ihr finanziell und praktisch zur Seite steht. Bei Aufräumarbeiten in ihrer Villa stößt Barbara auf Schiele-Zeichnungen, die anscheinend vom Vorbesitzer versteckt wurden... (Gmeiner, 2018)

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Ihre Freundin Ines, die als Archäologin gute Kontakte ins Dorotheum hat, hilft ihr das Bild schätzen zu lassen und die Provenienz zu klären. Gleichzeitig passiert in Barbaras unmittelbarer Nachbarschaft ein Raubmord. Die Beute besteht aus einem wertvollen Bild Schieles. Diesem Mord folgt ein weiterer. In Tulln steigt eine gewisse Hysterie auf. Die Tatspuren führen ins nahe Grenzgebiet zu Tschechien...
Was diesen Regional- bzw. Provinzkrimi lesenswert macht, ist allerdings nicht die spannende Krimihandlung oder Egon Schiele, der am Titelblatt groß aufscheint, sondern die überaus sympathische Protagonistin. Sie ist eine waschechte Selfmade-Frau, mit sozialem Gewissen, großem Herz und gescheit dazu. Auch besitzt sie viel Witz und ein gutes Gespür für andere. Am Ende winkt für sie vielleicht das Glück, in Form eines in jeder Hinsicht attraktiven Mannes und den gönnt frau ihr als Leserin von Herzen. Aber auch ansonsten ist der Roman von einer Vielzahl skuriler Persönlichkeiten bevölkert, die gut gezeichnet sind und wunderbar unterhalten. 
Vielleicht nicht für eingefleischte KrimileserInnen, aber für jene, die ein leichtes Lesevergnügen schätzen, sehr wohl erfreulich. 

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