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Ihr Kommentar - DVR:0000191 - V119
13.11.2018
S. g. Damen und Herren - erstmals kein Buchwunsch sondern eine saftige Beschwerde .

Die Buecherei Favoritenstrasse ist meiner Meinung hervorgerufen durch einen überaus starken Lautpegel für mich nicht mehr benützbar!!!!! . Was oft nicht zur unmittelbaren Benützung gehört, wird lautens erörtert , immer wieder lauter Tratsch zwischen Personal ( haupts.Filialleitung!) und den Benützern. Dieser im Raum befindliche Benützer scheint zweitrangig. Als ich dagegen lauthals protestierte, drohte die Filialleiterin gleich mit Polizei.
Möchte nicht in Familienchronik besagter Dame recherchieren. Aber da fiele da mir so manches auf.
Ich kenne das - bin schon lange genug auf der Welt.
Leider scheint diese Dame also bösartig zu sein, sodass es da nichts weiter für den Leser zu erreichen gibt. Was tun? Eine andere Filiale, die nicht so gut mir am Weg liegt aufsuchen?
Also Ausweichen?
Allerdings : ich zahle ich eine Jahresgebühr von 30 Euro und bin auch der Kunde, der zufriedengestellt gehört und nicht die dort Tätigen, die sich die Zeit mit einem langen Plausch verkürzen wollen, aber dabei und überhaupt scheints keinen Respekt vor den Lesern haben!!!!
Mit Grüssen
Christian Arnold
in 2340

Sehr geehrter Hr. Arnold, 
ich bedaure es sehr, dass Ihr letzter Besuch in der Zweigstelle Favoritenstraße nicht zu Ihrer Zufriedenheit verlaufen ist. 
Tatsächlich sind die unterschiedlichen Bedürfnisse unserer NutzerInnen in Hinblick auf die Stille/Belebtheit in unseren Zweigstellen ein Thema, das für alle unsere MitarbeiterInnen einen kontinuierlichen Balanceakt bedeutet und wohl nicht immer zur Zufriedenheit aller zu lösen ist.  So verständlich der Wunsch einiger LeserInnen ist, in der Bücherei einen kontemplativem Ort vorzufinden, in dem die ungestörte Buchauswahl im Vordergrund steht, so legitim sind auch die Interessen anderer NutzerInnen, die die Bücherei als Aufenthaltsort nutzen wollen. Damit sind auch Unterhaltungen, Spiele, gemeinsames Aufgabenmachen, auch Kinderveranstaltungen während der Öffnungszeit usw. gemeint. Einen gewissen Geräuschpegel empfinden wir somit als durchaus zulässig, denn im Gegensatz zu wissenschaftlichen Bibliotheken mit ihren speziellen, ruhigen Lesesäle gehören die Büchereien Wien zum öffentlichen Büchereiwesen, wo es auch mal lauter zugehen darf.

Ich habe den konkreten Anlassfall mit der betreffenden Kollegin besprochen und wie es scheint, war sie damit befasst, einer anderen Leserin im Zuge der Einschreibung die Nutzungsbedingungen zu erklären bzw. war eine Hortgruppe, die gerade Medien zurückbrachte, ein weiterer Teil des von Ihnen als störend empfundenen Lärmpegels am angesprochenen Tag. Beide Aspekte (die Kommunikation unserer MitarbeiterInnen mit den BenutzerInnen  wie auch der Besuch der Kindergruppe) gehören zu unseren Kernaufgaben und können nicht ausgeschlossen werden. Sollte es durch das Zusammentreffen von mehreren Geräuschquellen zu laut werden, was durchaus vorkommen kann, können sich die NutzerInnen selbstverständlich an unsere MitarbeiterInnen wenden, die dann - im oben beschriebenen Balanceakt zwischen den verschiedenen NutzerInnen-Bedürfnissen - entsprechend darauf reagieren. 

Ich kenne und schätze die KollegInnen der Zweigstelle Favoritenstraße und die dortige Büchereileiterin im Speziellen als ausgesprochen kundInnenorientierte und engagierte MitarbeiterInnen, die sich stets um einen höflichen und korrekten Umgang mit den LeserInnen bemühen. Dass die Kollegin, mit der Sie zu tun hatten, bösartig ist, kann ich somit definitiv ausschließen.  Ich nehme wahr, dass das Gespräch zwischen Ihnen beiden sich unerfreulich gestaltet hat und es ist natürlich bedauerlich, dass es nicht gelungen ist, das Thema konfliktfrei zu besprechen und gegenseitiges Verständnis zu erreichen. Ich habe aber auch die Rückmeldung bekommen, dass Sie mit harschen und beleidigenden Worten nicht gespart haben, was die Kollegin letztlich dazu veranlasst hat, Sie darum zu ersuchen, die Zweigstelle zu verlassen.  

Ich ersuche um Ihr Verständnis, dass wir (siehe oben) auch in Zukunft keine mucksmäuschenstille Bücherei garantieren können, bin aber sicher, dass unsere MitarbeiterInnen sich aufrichtig bemühen, zwischen den unterschiedlichen Bedürfnissen der NutzerInnen bestmöglich zu vermitteln. Auch unterscheiden sich natürlich unsere 39 Standorte stark voneinander und es gibt auch Zweigstellen (einige davon - ebenso wie die Favoritenstraße - direkt an der U1 gelegen) mit weniger BesucherInnen und weniger Aktivitäten als in der Favoritenstraße, in denen Sie vielleicht eher das vorfinden, was Sie sich persönlich von einer Bücherei erwarten. 
In diesem Sinne hoffe ich, dass Sie uns weiterhin als Leser erhalten bleiben und verbleibe
mit freundlichen Grüßen
Beate Wegerer (Regionalleitung Südost)
 

05.10.2018
Sehr geehrte Damen und Herren,

ich war (wie so oft) gerade eben in der Kinderbücherei Billrothstraße. Leider hat sich das Personal (Dame mittleren Alters) heute mehrmals im Ton vergriffen. Kinder auf die Regeln in einer Bücherei aufmerksam zu machen, finde ich grundsätzlich nicht falsch. Aber diese in scharfem Ton zu maßregeln halte ich nicht für richtig und wünsche ich nicht bei 5 verschiedenen, ruhigen, lesenden Kindern zu erleben.
Auch wünsche ich nicht, dass sich das Personal unaufgefordert in meinen Ausleihvorgang am Automaten einmischt, insbesondere, wenn es kein Problem bei der Ausleihe gibt.
Über dies alles hätte ich jedoch noch kopfschüttelnd hinweggesehen, dann aber empörte sich die Dame über- und nun ihr Wortlaut- eine angeschissene Windel im Mistkübel am WC.... sie wiederholte dies mehrmals, war darüber sehr aufgebracht, holte sich Duftspray vom Kollegen der Erwachsenenbücherei, dem sie vor Kunden ebenfalls von der „angeschissenen Windel“ berichtete, und sprach laut darüber, dass den Leuten alles „scheißegal“ wäre.

Zum Einen kann sie sich natürlich denken was sie möchte, zum anderen aber, möchte weder ich, noch mein Kind diese ihre Worte hören. Worte, die ich einerseits unangebracht in einer Kinderbücherei finde, und die auch meinem Erachten nach respektlos sind.

Wohin soll man denn eine Windel, wenn sie den gewechselt werden muss, werfen- wenn nicht in den Mistkübel im WC...


Ich wollte das an dieser Stelle nur einmal loswerden, da wir uns heute in der Bücherei weder wohlgefühlt haben und ich mich zudem über das Verhalten des Personals den Kindern und Kunden gegenüber geärgert habe.

Besten Dank,
C. R.

Sehr geehrte/r C.R.,

vielen Dank für Ihre Rückmeldung über die Bücherei Billrothstraße. Für die entsprechend späte Antwort möchte ich mich vorab entschuldigen und zu den von Ihnen angeführten Punkten Stellung nehmen. Dass Sie den Gesprächston der Kollegin als maßregelnd wahrgenommen haben, freut uns klarerweise nicht. Generell bemühen sich unsere MitarbeiterInnen um einen wertschätzenden und achtsamen Tonfall, auch die Kommunikation der KollegInnen in der Bücherei Billrothstraße verorte ich in aller Regel unter diesen Vorzeichen. Trotzdem will ich Ihnen Ihre Wahrnehmung natürlich nicht absprechen und werde mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern das Gespräch suchen, oft ist einem ja selbst die eigene Wirkung auf andere Menschen nicht bewusst. Ein absichtlicher oder böswilliger Umgang mit den Lesenden ist aber – so gut kenne ich die KollegInnen doch – sicher nicht in deren Absicht.

Die „Einmischung am Automaten“ ist natürlich auch nicht erfreulich, auch hier gehe ich von besten Absichten der KollegInnen aus, die sich auch bei der Automatenverbuchung bemühen, eine friktionsfreie Ausleihe zu ermöglichen und eventuellen Unklarheiten mit Hilfestellung zu begegnen. Den Eindruck der unaufgeforderten Einmischung wollen wir natürlich nicht erwecken, manchmal ist die Unterscheidung zwischen Lesenden, die Unterstützung benötigen, aber nicht sofort nachfragen und Menschen, die den Automaten aus dem Effeff beherrschen, allerdings nicht leicht. 

Der Vorfall mit der Windel ist ärgerlich, ich bin insofern Ihrer Meinung, als dass ich es auch als komplett legitim empfinde, die Windel im entsprechenden Mistkübel zu entsorgen – der Ärger über die Geruchsbelästigung ist wiederum ebenfalls nachzuvollziehen, mit dem Ausdruck desselben bin ich allerdings ebenfalls nicht glücklich. Als sachliche Lösung werden wir einen Mistkübel mit ordentlichem Deckel erwerben, dann ist zumindest für die Zukunft eine eventuelle Geruchsbelästigung ausgeschlossen.

Grundsätzlich bin ich davon überzeugt, dass die Handlungen der KollegInnen im Grunde von besten Absichten getragen wurden, es aber leider nicht gelungen ist, diese Situationen angemessen zu kommunizieren, und es daher zu Ärger, Missverständnissen und Brüskierungen kommen konnte. Dementsprechend würden uns freuen, wenn wir die Gelegenheit erhalten, Ihren negativen Eindruck, den wir keinesfalls intendiert haben, bei weiteren Besuchen zu korrigieren. 

Mit freundlichen Grüßen
Mag. Bernhard Pöckl, Leitung Region Nordwest
 

06.04.2018
Mein Sohn Luis hat heute ca. 13h seine Bücher retourniert, die er sich mit seiner Schulklasse vor Ostern ausgebort hat. Ich schickte ihn alleine in die Zweigstelle Leberberg hinein, damit er die Bücher selbstständig, mit der neuen Möglichkeit zur Retournierung (Automat), abgeben kann und er dies lernen soll. Zuerst wollte er nicht alleine hineingehen, doch ich motivierte ihn mit der Bemerkung, es seinen stets hilfsbereite, nette Damen, die gerne bereit wären ihm zu helfen, sollte es Probleme geben. Luis ging hinein und direkt zum Automaten, als er eine der beiden Damen höflich um Hilfe fragte, antwortet die eine Dame (mit den halblangen krausen Haaren) sehr unfreundlich, das könne er schon selbst, sie würde ihm nicht helfen.... Ich bin sehr erbost, da sich nun mein Sohn weigert, diese Bücherei in Zukunft zu besuchen, um sich Bücher zu leihen bzw. sie alleine zu retiournieren. Wie soll man Kindern zu Selbstständigkeit und Selbstbewusssein verhelfen, wenn es immer wieder frustrierte und genervte Erwachsene gibt, die mit Unhöflichkeit und Genervtheit alles zunichte machen!! MfG Sabine Heinzle

Sehr geehrte Frau Heinzle,
So wie ich mich an die Situation erinnere, habe ich zu Ihrem Sohn gesagt, dass er das mit Rückgabe am Selbstverbucher selbst kann, und er hat das dann - von mir beobachtet und aufmunternd kommentiert - auch sehr gut selbständig gemacht, woraufhin ich ihn beim Rausgehen auch dafür gelobt habe. Ich habe die Interaktion mit Ihrem Kind nicht als negativ wahrgenommen und bedaure, dass Ihr Sohn und Sie das anders empfunden haben - da mein Verhalten als unfreundlich aufgefasst wurde, entschuldige ich mich dafür.
Mit freundlichen Grüßen
Mag. Dagmar Weitz (Leitung Bücherei am Leberberg)







 

21.03.2018
Wir nutzen seit Jahren das Angebot der Bücherei in Stadlau und da vor allem die Kompetenz der Leiterin dieser Zweigstelle. Es fällt uns schwer die reduzierten Öffnungszeiten zu akzeptieren. Der zukünftige Bürgermeister Ludwig möchte die Grätzel im 21. und 22. Bezirk stärken. Ist da eine nahezu Schließung einer Bücherei abseits vom Donauzentrum nicht kontraproduktiv? Mit freundlichen Grüßen, Fam. Banach

Sehr geehrte Familie Banach,
es freut mich, dass Sie die Kompetenz und Freundlichkeit der Leiterin der Zweigstelle Stadlau schätzen. Aufgrund der im Vergleich zu anderen Zweigstellen relativ geringen Nutzung dieser Zweigstelle haben wir uns entschlossen, die Öffnungszeiten von 21 Stunden auf 12 Stunden an zwei Tagen zu reduzieren. Ein weiterer Grund für die Reduktion der Öffnungszeiten ist die Betreuung von Schulklassen und Kindergartengruppen, was in einer Bücherei dieser Größe nur zu Zeiten ohne Publikumsbetrieb möglich ist. Neben der Zweigstelle beim Donauzentrum gibt es im 22. Bezirk noch zwei weitere Büchereien (Zweigstelle Kaisermühlen in der Schüttaustraße 39  und die Zweigstelle Aspern am Siegsplatz 7), die Ihnen zu den gewohnten Öffnungszeiten zur Verfügung stehen.
Ich hoffe, dass Sie trotz der Einschränkung der Öffnungszeiten der Zweigstelle Stadlau die Treue halten und sie an den Öffnungstagen montags und donnerstags weiterhin nutzen.
Mit freundlichen Grüßen
Elke Bazalka
Leitung Büchereien Wien

12.03.2018
Leider ist Ihr Veranstaltungskalender für März total missglückt. Hellorange auf weißem Hintergrund (und umgekehrt) kann man sehr schwer lesen.

Sehr geehrte Frau Lippitsch,
da haben Sie leider völlig recht, wir bitten um Entschuldigung. Grund für das herausfordernde Layout sind keineswegs ophthalmologische Experimente, sondern eine Fehlauskunft unserer Druckerei. Aber wir lernen aus unseren Fehlern und werden beim Aprilprogramm von elfenbeinfarbenem Hintergrund absehen.
Herzliche Grüße
Monika Reitprecht

11.02.2018
Sehr geehrte Frau Bazalka,
"Wenn wenigstens noch Freitag Nachmittag in Stadlau geöffnet wäre".
Mit diesem Wunsch-Seufzer habe ich ein Schreiben an Frau Reiterer beendet (Das ich ihnen beiliegend übermittle).
Auch ein Schreiben an den Herrn Bürgermeister blieb bis jetzt unbeantwortet und ohne Konsequenzen.
Da ich selbst über vierzig Jahre in Bibliotheken tätig war bzw. als Leiter der Bibliothek des BMEIA die volle Verantwortung für den Betrieb der Bibliothek hatte, weiss ich wie schwierig es ist, Budget und Effizient miteinander in Einklang zu bringen. Aber andererseits weiss ich auch, dass kleinere Bibliotheken (Bibliotheken der Kulturforen im Ausland und Österreichbibliotheken waren auch in meinem Verantwortungsbereich) mit relativ wenig personellem und finanziellem Aufwand große Erfolge erzielen.
Und genau so sollten man auch die Aktivitäten der kleinen Zweigstellenen werten.
Vielleicht kann das große öffentliche Interesse an der Zweigstelle Stadlau bewirken, dass doch noch einige Stunden länger geöffnet werden kann.
Mit besten Grüßen
GLoibl


"Sehr geehrter Frau Reiterer,

herzlichen Dank für die prompte und auch ausführlich Antwort auf mein Vorbringen.

Man könnte nun über die Zweckmäßigkeit und Öffnungszeiten großer und kleiner Zweigstellen länger hin- und her-diskutieren.
Faktum ist, es ist für mich und meine Enkeltochter eine Einschränkung der Benutzungsmöglichkeiten der Zweigstelle Stadlau.
In der Bernoullistraße sowie in Aspern finde ich keinen Parkplatz, die Anfahrt dorthin mit dem Autobus ist ein einstündiger Ausflug und mit einem Korb voll Bücher ohnehin ein wenig beschwerlich. Meine Enkeltochter lasse ich mit dem Fahrrad von Hirschstetten weder in die Bernoullistraße noch nach Aspern fahren.
Die Verkürzung der Mttagsschließzeiten sind für die Benützer und Leser kleinerer Zweigstellen nicht maßgebend. Wichtig sind die Zeiten, wann geöffnet ist. Wenn wenigstens noch Freitag Nachmittag geöffnet wäre !!!!

Aber wirtschaftlichen Überlegungen sind wichtig und dem Rationalisierungsdenken kann man halt nichts entgegen setzen.

Schade um die kleinen Zweigstellen, die mit einfachen Mitteln große Effizienz erzielen.

Ihr

GLoibl"

Sehr geehrter Herr Loibl,
Vielen Dank für Ihren Einsatz für die Zweigstelle Stadlau. Wie ich Ihnen schon mitgeteilt habe, haben wir uns für Montag und Donnerstag als Öffnungstage entschieden, weil die Frequenz an diesen Tagen bisher am größten war. Ich kann Ihre Argumentationen gut nachvollziehen, allerdings werden wir bei diesen Öffnungszeiten bleiben, weil eine neuerliche Umstellung der Öffnungszeiten organisatorisch schwierig ist. Auch ich schätze den Erfolg der kleinen Zweigstellen und weiß, wie wichtig Büchereien als Treffpunkte und Literaturversorger in der nächsten Umgebung sind. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir unser Gesamtsystem mit immerhin noch 39 Standorten über Wien verteilt betrachten müssen. Die Öffnungszeitenreduktion hat ja nicht nur den 22.sondern auch den 10. Bezirk getroffen. Auch da haben wir in einer kleinen, wenig frequentierten die Öffnungszeiten reduziert.
Mit freundlichen Grüßen
Elke Bazalka
Leitung Büchereien Wien
 

02.02.2018
Sehr geehrte Damen und Herren,

wir sind begeisterte Benutzer der öffentlichen Büchereien. Leider mussten wir feststellen, dass die Bücherei Stadlau seit Anfang 2018 am Freitag Nachmittag geschlossen ist. Gibt es etwas, was wir tun können, damit die Bücherei Stadlau auch wieder am Freitag Nachmittag geöffnet wird?

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Simon & Oliver Kump

Sehr geehrte Herren Kump,
leider mussten wir die Öffnungszeiten der Zweigstelle Stadlau auf zwei Tage in der Woche einschränken. Gründe dafür sind die relativ geringe Nutzung der Zweigstelle und der Bedarf Schulklassen und Kindergartengruppen zu betreuen, was nur während der Schließzeiten erfolgen kann. Wir haben uns für Montag und Donnerstag als Öffnungstage entschieden, weil die Bücherei bisher an diesen Tagen am besten ausgelastet war. An den anderen Tagen stehen Ihnen nach wie vor die Zweigstelle am Siegesplatz und die Zweigstelle Bernoullistraße 1 im  22. Bezirk zur Verfügung.
Ich hoffe, Sie haben Verständnis für unsere Entscheidung und auch, dass Sie die Zweigstelle in Stadlau an den beiden Öffnungstagen weiterhin nutzen.
Mit freundlichen Grüßen
Elke Bazalka
Leitung der Büchereien Wien

26.01.2018
Sehr geehrte Frau Bazalka,
herzlichen Dank für die prompte Antwort, auch wenn sie nicht gerade erfreulich ist.
Kindergärten und Schulklassen werden wohl an Vormittagen durch die Zweigstelle Stadlau geführt.
Eine Zweigstelle, die mit lediglich EINER Mitarbeiterin (selten eine so kompetente Ansprechpartnerin gesehen) besetzt ist, kann nicht so personalintensiv sein, als dass man nicht doch noch den einen oder anderen Nachmittag geöffnet halten könnte. Ich würde eventuell den Freitag Nachmittag empfehlen, denn da kann man schon "wochenendlich" gestimmt in aller Ruhe die Bibliothek besuchen und muss nicht im Stress nach der Arbeit in die Zweigstelle hetzen.
Vielleicht wären diese zusätzlichen vier Stunden am Nachmittag eine Lösung ?!?

Sehr geehrter Herr Loibl,
wir haben in Stadlau montags den ganzen Tag und donnerstags am Nachmittag geöffnet, weil das die am meisten frequentierten Tage sind. Die von Ihnen erfreulicherweise so geschätzte Kollegin ist an den Freitagen in der Bücherei Bernoullistraße eingesetzt und unterstützt dort das Team. Vielleicht können Sie, wenn Sie gerne vor dem Wochenende schmökern wollen, doch diese Zweigstelle aufsuchen?
Mit freundlichen Grüßen
Elke Bazalka
Leitung der Büchereien Wien

25.01.2018
Sehr geehrte Damen und Herren,
mit Entsetzen musste ich zur Kenntnis nehmen, dass die Zweigstelle Stadlau nur mehr an zwei Tagen der Woche geöffnet ist.
Ich finde es nahezu skandalös, dass immer bei den Kleinsten und Schwächsten gespart wird! Die Öffnungszeiten auf lediglich zwei Tage in der Woche mit dem Argument der Frequenz zu kürzen ist im Rahmen der allgemeinen und speziell der Jugend-Bildung, die ja auch von der Gemeinde Wien immer wieder in den Vordergrund gestellt wird, absurd und falsch. Wie kann ich meine Enkeltochter (11 Jahre) mit dem Fahrrad von Hirschstetten nach Aspern oder in die Bernoullistraße fahren lassen ohne die größten Ängste zu haben. Die Zweigstelle Stadlau ist auf nahezu gesicherten Radwegen - vorbei an der Schule Contiweg - und verkehrsberuhigt auch für "Jungteenager" zu erreichen.
Ich ersuche Sie, die Entscheidung über die stark verkürzten Öffnungszeiten nochmals zu überdenken und die bisherigen Zeitfenster wieder herzustellen.
Mit besten Grüßen und der Hoffnung keine vergebliche Bitte getätigt zu haben !

GLoibl

Sehr geehrter G. Loibl,
die Büchereien Wien betreiben aktuell 39 über die Stadt verteilte Standorte. Trotz zunehmender Unterstützung durch Selbstverbuchungsautomaten an größeren Standorten ist unser Angebot sehr personalintensiv. Zunehmend arbeiten wir auch mit Kindergartengruppen und Schulklassen, die wir in kleineren Zweigstellen wie z.B. in Stadlau nur zu den Schließzeiten betreuen können. Dazu kommt, dass die Zweigstelle in der Erzherzog-Karl-Straße zu den am wenigsten genutzten Standorten zählt. Die Entscheidung, die Öffnungszeiten einzuschränken, ist ein Kompromiss, denn obwohl kleine Standorte personell schwierig zu bespielen und hinsichtlich EDV-Ausstattung, Medienbestand etc. kostenintensiv sind, versuchen wir diese zu erhalten.
Ich kann nachvollziehen, dass ein Besuch der umliegenden Büchereien für Ihre Enkelin mit dem Fahrrad zu gefährlich ist, vielleicht ist es ihr aber möglich, die Bücherei an den beiden verbliebenen Öffnungstagen zu besuchen.
Mit freundlichen Grüßen
Elke Bazalka
Leitung der Büchereien Wien

17.01.2018
17.1.2018
Sehr geehrte Frau Bazalka,
vielen Dank für die prompte Beantwortung bezüglich Zweigstelle Stadlau. Da Sie anführen, dass dieser Standort wenig genutzt wird, möchte ich doch bemerken, dass ich regelmäßig ca. alle 3 Wochen zu unterschiedlichen Zeiten dort bin und immer etliche Leser aller Altersgruppen antreffe, die froh sind im Nahebereich ihres Wohnortes eine Bücherei zu haben. Muss man sich denn unbedingt schon überall wie auf der Bank, Post und Supermärkten anstellen.
Ich fürchte nur, dass durch die reduzierten Öffnungszeiten wahrscheinlich weniger Nutzer kommen und dann mit dem Hinweis darauf die Zweigstelle gesperrt wird. Die Zweigstellen in Aspern und Bernoullistraße sind mir natürlich bekannt und habe ich jahrzehntelang besucht, sind aber für mich nur mit dem Autobus erreichbar (ich habe aus Altersgründen meinen PKW aufgegeben) und da ich ja immer mehrere Bücher mitnehme, ist das für mich als Seniorin mühsam und schwer. Die Zweigstelle Erzh.Karlstr. erreiche ich zu Fuß in 10 Minuten und kann die Bücher in einem Einkaufswagerl mitnehmen, was mir in unserem meist überfüllten Autobus zu hinderlich ist.
Mit freundlichen Grüßen
Renate Feichtinger

Sehr geehrte Frau Feichtinger,
ich kann sehr gut verstehen, dass Sie Ihre fußläufig erreichbare Zweigstelle schätzen. Wir wollen auch nicht, dass sich die Leserinnen und Leser bei uns wie im Supermarkt anstellen müssen, aber eine gewisse Frequenz sollte es doch geben. Grundsätzlich suchen wir für die Zweigstelle einen barrierefreien, attraktiveren und besser sichtbaren Standort, ich kann aber schlecht abschätzen, wann wir da erfolgreich sein werden. Auch wenn die Nutzungszahlen möglicherweise zurückgehen, bleibt die Zweigstelle bis dahin bestehen.
Mit freundlichen Grüßen
Elke Bazalka
Leitung der Büchereien Wien

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