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Giordano, Paolo: Den Himmel stürmen

Roman

Mit 14 Jahren besucht Teresa wie jedes Jahr mit ihrem Vater den Hof der Großmutter in Apulien. Als eines Nachts drei Jungen in ihrem Pool erwischt werden, verändert sich ihr Leben grundlegend: sie freundet sich mit ihnen an und lernt auch deren religiösen Ziehvater Cesare kennen. Ihre Leidenschaft für einen von ihnen, Bern, wird über die Jahre immer stärker... (Rowohlt, 2018)

 

Teresa stürzt sich in ihre Ausbildung und kehrt erst mit 23 zurück, als ihre Großmutter stirbt. Mit ihren früheren Freunden und Bern gründet sie eine Kommune...
Paolo Giordanos umfangreicher vierter Roman lockt mit einer Geschichte von Liebe, Freundschaft und der Suche nach Utopie, die in Italien beginnt und in einem isländischen Finale gipfelt. Schon an der kurz umrissenen Handlung ist erkennbar, wie viele Themen Giordano ansprechen will: Liebe und Leidenschaft, Religiosität, Naturschutz bis hin zu einem radikalen Fanatismus, zugleich die üblichen Sorgen eines Teenagers und später jungen Ehepaares – all das sprengt den mit über 500 Seiten durchaus weit angelegten Rahmen. Die Handlung erfolgt nicht chronologisch, sondern in Vor- und Rückblenden, Gesprächen und meist von Teresas Standpunkt aus. Giordano erzählt einfühlsam und emotional, wodurch die vielleicht naiv wirkenden Handlungen Teresas durchaus verständlich werden. Leider wirkt die Geschichte mitunter verworren und die Figuren bieten nur wenig Identifikationspotenzial. Trotz seiner mitreißenden Erzählweise vermag der Roman daher nicht vollends zu überzeugen, auch wenn die angesprochenen Themen großes Potenzial aufweisen. 

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