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Pro und Contra - aktuelle Sachbücher im Gespräch

Montag, 24. Juni 2019, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr
Hauptbücherei am Gürtel, 1070 Urban-Loritz-Platz 2a

Helga Amesberger, Brigitte Halbmayr, Elke Rajal: Arbeitsscheu und moralisch verkommen Verfolgung von Frauen als Asoziale im Nationalsozialismus (mandelbaum)

Podiumsgespräch mit Helga Amesberger, Brigitte Halbmayr und Elke Rajal
Das Buch thematisiert die rassistisch begründete nationalsozialistische  »Volksgemeinschaft« und den Umgang mit den »schädlichen Elementen« innerhalb der eigenen Reihen. Zu diesen »Gemeinschaftsfremden« zählten auch Mädchen und Frauen, die als »arbeitsscheu« oder »moralisch verkommen« galten. Einweisungen in Arbeitsanstalten, Gefängnis- und KZ-Haft wie auch Zwangssterilisationen waren die Folgen. Das Buch zeigt, dass Ausgrenzung, Stigmatisierung und Disziplinierung eine lange Tradition haben, die im Nationalsozialismus ihren Höhepunkt, nicht aber ihren Endpunkt fand. 
Die Autorinnen präsentieren anhand von ausgewählten Beispielen, wie »Asozialität« im Nationalsozialismus konstruiert wurde, an welchen Orten die Frauen weggesperrt, geschunden und getötet wurden und wie die Nachkriegsgesellschaft mit den Verfolgten umging.
Helga Amesberger ist Sozialwissenschafterin am Institut für Konfliktforschung und Mitglied der österreichischen Lagergemeinschaft Ravensbrück und FreundInnen. Sie forscht u.a. zu Frauen und NS-Verfolgung, Prostitutionspolitik und Gewalt gegen Frauen. 
Brigitte Halbmayr ist Sozialwissenschafterin am Institut für Konfliktforschung. Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählen u.a. Frauen und NS-Verfolgung, Erinnerungspolitik und Biografieforschung. Käthe Leichter-Preisträgerin 2011.
Elke Rajal forscht am Institut für Konfliktforschung und am Institut für Politikwissenschaft der Universität Wien zu den Schnittstellen von Politik, Zeitgeschichte und Bildung. Sie engagiert sich in der Forschungsgruppe Ideologien und Politiken der Ungleichheit (FIPU).
 

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