| Leiterin | Lisbeth Mansbart |
| Telefon | 01 / 982 41 95 oder 0676 / 8118 63831 |
| ammeiselmarkt@buechereien.wien.at | |
| Erreichbar mit den Linien | U3, 49, 10A, 12A |
Öffnungszeiten:
In Zeiten des Wachstums muss man manchmal ein Zeichen setzen. So wurde diese Bücherei nach einem erweiternden Umbau in den Achtzigerjahren im Jahr 2005 wieder rückgebaut. Das Angebot hat darunter nicht gelitten, sondern ist nur ein wenig schlanker und exquisiter geworden. Beim Raumangebot könnte man auch sagen, es ist eine Spur enger geworden. Dafür aber umso persönlicher. Dem vereinzelten Irrglauben, dass dem Rückbau die Kinderbücherei zum Opfer gefallen sei, können wir mit unwiderlegbaren Fakten entgegentreten. Es hat nur einer von zwei Bücherei-Eingängen dran glauben müssen, die Kinderbücherei gibt es nach wie vor. Was es aber leider nicht gibt, sind Fahrradständer vor der Bücherei.
Das Auffinden eines solchen dürfte für manche RadlerInnen jedoch eine kleinere Hürde darstellen als das Herradeln. Auf 248 Metern Seehöhe gelegen, ist diese Bücherei die höchstgelegene Zweigstelle Wiens – und somit für RadfahrerInnen eine Herausforderung, die zwar gesundheitlich ziemlich wertvoll, aber dennoch eine Herausforderung ist.
Ob es an der Hügellage liegt, dass in dieser Gegend in punkto Stadtentwicklung immer schon recht viel los war, sei dahingestellt. In den 1990er-Jahren wurde aus dem alten Meiselmarkt gewissermaßen ein Meiseleinkaufszentrum mit Tiefgarage. Und seit einiger Zeit rücken an die Stelle der traditionellen Geschäftslokale des ehemals florierenden Kleinhandels in der Hütteldorfer Straße Wettbüros, Sonnenstudios und Handyshops.
Dass unsere Bücherei von dieser Entwicklung nicht wirklich betroffen ist, liegt keineswegs daran, dass wir nebenbei auch Wetten annehmen oder Handys reparieren würden. Vielmehr hat sie sich als kulturelle Einrichtung bewährt, die mit einem Grundbestand an Mainstream-Medien sowohl die Nahversorgung gewährleistet als sich auch Ausgefallenes und Auserlesenes leistet: Einen einzigartigen Schwerpunkt mit osteuropäischer Literatur beispielsweise oder DVDs, die Sie mit Sicherheit nicht in der nächstbesten Videothek kriegen.
ca. 18.200 Medien, davon
11.200 Bücher für Erwachsene
4.600 Bücher für Kinder
1.400 Tonträger
400 Videos und DVDs
100 CD-ROMs
16 Zeitschriftenabonnements