| Leiterin | Susanne Kurz |
| Telefon | 01 / 4000-22 161 oder 0676 / 8118 63849 |
| donaustadt@buechereien.wien.at | |
| Erreichbar mit den Linien | U1, 26, 26A |
Öffnungszeiten:
In dieser Bücherei dürfen Sie, bitte, nicht füttern. Und nicht ans Glas klopfen. Das heißt jetzt nicht, dass es verboten wäre, dem Personal mit einer Aufmerksamkeit in Schokoladeform eine Freude zu machen. Oder dass sie nicht ans Fenster klopfen dürfen, wenn draußen die Liebe Ihres Lebens an einer fremden Hand vorbeispaziert. Nein, nicht füttern dürfen Sie die zwei afrikanischen Riesenschnecken, die sich im Terrarium räkeln, an das Sie nicht klopfen dürfen. Gesichtsausdruck ist beim Betrachten grundsätzlich jeder erlaubt – zumal Sie hier ja nicht zwei ganz alltägliche Bücherei-Haustiere vor sich haben.
Schuld daran, dass es bei uns zuweilen etwas eng wird, sind allerdings nicht die Schnecken (so riesig sind sie auch wieder nicht). Vielmehr kann diese Zweigstelle seit ihrer Eröffnung im Jahr 1973 kaum mit dem Wachstum des umliegenden Stadtgebiets mit- und dem entsprechenden Ansturm entgegenhalten. Wenn es in dieser Bücherei also an Sitzgelegenheiten mangelt, missverstehen Sie das bitte nicht als Aufforderung, sich möglichst kurz bei uns aufzuhalten. Im Gegenteil: Um unseren stattlichen Medienvorrat in seiner Bandbreite auskosten zu können, brauchen Sie schon ein wenig Zeit. Dies umso mehr als unser Bestand laufend auf dem aktuellsten Stand der Dinge gehalten wird.
Vor allem bei den audiovisuellen Medien haben wir, wenn schon nicht weltweit, so doch weit und breit die Nase vorn. Unser Angebot an DVDs und CDs hat schon längst die Grenzen des Regalfassungsvermögen erreicht. Mit der umfangreichen Comic-Sammlung erfährt bei uns schließlich ein weiteres Stiefkind der traditionellen Bibliothek besondere Pflege. Und weil wir’s, wie Sie bereits gemerkt haben, sehr mit Aktualität haben, reagieren wir auch rasch und unkompliziert auf unsere sich ständig verändernde Umgebung, indem wir beispielsweise Kinderbücher in englischer, türkischer oder arabischer Sprache führen.
Dass wir trotz der schwer herausgeforderten Raumkapazitäten Buchspenden annehmen, mag Ihnen widersinnig erscheinen, ist es aber nicht. Auf einem Flohmarkt, der gerade die Testphase durchlaufen hat und künftig ein bis zwei Mal im Jahr stattfinden soll, geben wir weiter, was bei uns nicht mehr beherbergt werden kann. Aber machen Sie sich keine falschen Hoffnungen: Die Riesenschnecken bleiben hier!
ca. 37.000 Medien, davon
18.200 Bücher für Erwachsene
8.600 Bücher für Kinder
5.000 Tonträger
2.800 Videos und DVDs
800 CD-ROMs
68 Zeitschriftenabonnements