Dienstag, 19. Oktober 2010, 19:00 Uhr
Bücherei Zirkusgasse, 1020 Zirkusgasse 3
Egal ob mit Dialektgedichten, ob als Protagonist
"literarischer cabarets" oder zuletzt als Verfasser von pointierten
Prosaminiaturen - seit den Zeiten der Wiener Gruppe mit H. C. Artmann, Konrad
Bayer und Gerhard Rühm sorgt der Architekt und renommierte Architekturhistoriker
Friedrich Achleitner für literarisches Aufsehen. der springende
punkt versammelt Prosa der vergangenen drei Jahre, die Achleitner für die
Tageszeitung Der Standard geschrieben hat. Die Texte drehen sich um
Kurzschlüsse und Leberwürste, berichten vom "Verein freischaffender
Snobisten", zeigen "Duck- und Tüchtigkeitsfehler" auf und führen
plausibel vor Augen, wie es mit Hilfe von Fenstertagen gelingen kann, Atheisten
von der Notwendigkeit eines heiligen Jahres zu überzeugen.
Friedrich Achleitner, geboren 1930 in Schalchen, Oberösterreich, Mitglied der Wiener Gruppe. Bis 1998 Professor an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien. Bücher (u.a.): Österreichische Architektur (1980 ff.) und zuletzt bei Zsolnay und oder oder und (2006), quadratroman (Neuauflage, 2007) und der springende punkt (2009).