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Lesung von Andreas Pittler, Susanne Wiegele und Georg Siegl
Es lesen Andreas Pittler aus Tinnef (echomedia), Susanne Wiegele aus Fetzer und die Ordnung der Dinge (echomedia), Georg Siegl aus Inspektor Kocek und der Lobauschamane (echomedia).
Die drei Wiener Krimitage im Rahmen des Krimi Literatur Festival.at befassen sich ausschließlich mit in Wien angesiedelten Kriminalromanen.
Andreas P. Pittler, Studium Geschichte, Germanistik und Politikwissenschaften, lange Jahre Journalist, schrieb 21 Sachbücher, darunter Biographien über Bruno Kreisky (1996) und Samuel Beckett (2006). Preis: "Silbernen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich". Aktuell: Tinnef (echomedia buchverlag 2011).
Susanne Wiegele, VS Lehrerin, wechselte 1988 in die Wirtschaft, seit 1997 Unternehmensberaterin, Trainerin, Coach und sozialpädagogische Betreuerin in Wien. Aktuell: Fetzer und die Ordnung der Dinge (Echomedia).
Georg Siegl, Lyriker und Liedermacher, musikalische Begleitung von Lesungen, eigene Lesungen, Veröffentlichungen in der Wiener Zeitung. Sein aktuelles Buch enthält alle drei Teile seiner Kriminaltrilogie um den philosophisch gebildeten Wiener Kommissar. Aktuell: Inspektor Kocek und der Lobauschamane (Echomedia).
In Kooperation und Konzeption mit KRIMI LITERATUR FESTIVAL.at 2011 und Echomedia, unterstützt u.a. vom Kulturamt der Stadt Wien.
Podcast Lesung von Andreas Pittler, Susanne Wiegele und Georg Siegl (MP3 - 12421 kb)
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Irena Veisaite im Gespräch mit Gerhard Langer
Diskussionsveranstaltung zur Ausstellung Die Welt der Juden von gestern, die Hoffnung von heute
Irena Veisaite im Gespräch mit Gerhard Langer (stellvertr. Institutsvorstand, Institut für Judaistik).
Einleitende Worte: Fabian Rühle (Centropas Grants Writer, leitet das Bildungsprogramm CentropaStudent.org, das in mehr als 70 Schulen in 13 Ländern eingesetzt wird).
Irena Veisaite beschreibt ihre Erfahrungen in Litauen vor 1938, ihre Reise mit ihrem Vater nach Berlin, den schrecklichen Sommer von 1941 mit der Deportation der Staatsfeinde nach Sibirien, die deutschen Bombardements, die Inhaftierung der Mutter aus dem Krankenhaus heraus, ihren Tod und das eigene Überleben im Ghetto sowie die Flucht. "Mich rettete meine gute litauische Sprache. Ich hatte keinen jüdischen Akzent und habe beim Hauswächter anscheinend keinen Verdacht erweckt", sagt sie in einem Interview. Und zitiert die drei Gebote ihrer Mutter, die sie ihr aus dem Krankenhaus mitgibt: "Immer selbständig sein, niemals weder betteln noch klagen, sich immer nach eigenen Möglichkeiten richten", "Immer mit der Wahrheit leben, nicht lügen und niemanden betrügen" sowie "Nie, und besonders nicht aus persönlichen Gründen Rache nehmen".
Irena Veisaite, geboren 1928 in Kaunas, Überlebende des Holocaust in Litauen, Theaterkritikerin, Literaturwissenschaftlerin, Leiterin von Emergency Fund, Lektorin und Professorin an der Pädagogischen Universität in Vilnius. Als Mitbegründerin des Open Society Fund Lithuania unterstützt Irena Veisaite soziale und kulturelle Projekte in ihrem Heimatland und setzt sich für die Aufbereitung des Holocaust ein.
In Kooperation mit Institut für Judaistik, Botschaft der Republik Litauen und Kulturministerium der Republik Litauen.
Podcast Irena Veisaite im Gespräch mit Gerhard Langer
Diskussionsveranstaltung zur Ausstellung Die Welt der Juden von gestern, die Hoffnung von heute (MP3 - 24394 kb)
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Präsentation und Diskussion der Studie von Vlatka Frketić: Politische.Bildung.Migrantinnen
Politische Bildung und Migrantinnen. Eine Studie aus der Praxis von Lernzentren für Migrantinnen
Herausgegeben vom Verein LEFÖ – Beratung, Bildung und Begleitung für Migrantinnen (Wien, 2011). Die Studie wurde im Rahmen des Ziel 2 Netzwerks "Lernzentren für Migrantinnen" (2008-2011) der Migrantinnenorganisationen LEFÖ, Peregrina und OrientExpress erstellt.
Diese und andere Fragen diskutieren Rahel Baumgartner (Gesellschaft für politische Bildung) und Assimina Gouma (KriMi)
Moderation: Vlatka Frketić (Herausgeberin, LEFÖ)
Migration ist für die politische Bildung eine Herausforderung. Welche Möglichkeiten bietet politische Bildung in einem Migrationsland wie Österreich? Kann politische Bildung zu mehr sozialer Gerechtigkeit führen? Wie kann eine Bildungsdebatte geführt werden, wenn nicht alle den gleichen Zugang zu Bildung und Ausbildung haben. Wie kann einerseits mehr Partizipation an der Gesellschaft gefordert werden, andererseits die gesetzlichen Rahmenbedingungen immer ausgrenzender und diskriminierender werden? Spielt es eine Rolle wer, aus welchen Positionen heraus politische Bildungsarbeit macht?
In Kooperation mit Verein LEFÖ und Ziel 2 Netzwerk "Lernzentren für Migrantinnen" LEFÖ, Peregrina, OrientExpress
Podcast Präsentation und Diskussion der Studie von Vlatka Frketić: Politische.Bildung.Migrantinnen (MP3 - 20808 kb)
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Club 2 x 11 – Die Fußballdiskussion mit ballesterer.fm
Der ideale Fan
Podiumsdiskussion mit Dietmar Hoscher (Vorstandsmitglied der Casinos Austria AG, Vorstandsvorsitzender tipp3), Martin Schwarzlantner (Fankoordinator FK Austria Wien), Andy Marek (Leiter Klubservice SK Rapid Wien), Martin Weberberger (Vorstand der Innsbrucker Faninitiative und Vorstandsmitglied des FC Wacker), Jennifer Töpperwein (Fanvertreterin der Ulrtras Fortuna Düsseldorf)
Moderation: Reinhard Krennhuber (Chefredakteur ballesterer fm)
Es gibt ihn nicht wirklich, und doch hat jeder konkrete Vorstellungen von ihm: "der ideale Fan". Im Fanblock scheiden sich die Geister, ob er der italienischen Ultrakultur anhängt oder doch dem spontanen, spielbezogenen Stil britischer Supporter. Die Klubs wollen einerseits emotionale Fans und andererseits brave Kunden. Und bei den Sponsoren steht Geldverdienen und Öffentlichkeitswirksamkeit an erster Stelle.
Der Club 2x11 fragt nach den Anforderungen an einen "idealen Fan", will aber auch einen Einblick geben in die Lebenswelten der verschiedenen Teile des Publikums und die Widersprüche zwischen Leidenschaft und Kommerz.
Mit freundlicher Unterstützung von tipp 3
Podcast Club 2 x 11 – Die Fußballdiskussion mit ballesterer.fm
Der ideale Fan (MP3 - 44283 kb)